Satzung

§1
Der Verein führt den Namen Gesellschaft medizinischer Assistenzberufe für Rheumatologie e.V. - Society Of Health Professionals For Rheumatology -.

Er hat seinen Sitz in Nürnberg. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

§2
Zweck des Vereins ist, die Rheumaforschung und die Rheumabekämpfung zu fördern, seine Mitglieder fachlich 
anzuregen und die Ausbildung des medizinischen Assistenzpersonals auf dem Gebiet der rheumatischen Erkrankungen zu unterstützen.

Zur Erreichung der vom Verein angestrebten Ziele veranstaltet die Gesellschaft medizinischer Assistenzberufe für Rheumatologie 
Fortbildungstagungen zur Anregung des Gedankenaustausches. Nach Möglichkeit soll alljährlich, jedoch mindestens jedes zweite Jahr eine 
derartige Tagung stattfinden. Zeit und Ort der Tagung bestimmt der engere Vorstand der Gesellschaft. Die Vorstandschaft wird sich um ein 
geeignetes Mitteilungsblatt bemühen.

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele, sondern dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des 
Abschnittes steuerbegünstigter Zwecke der Abgabenordnung. 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütung begünstigt werden. Ansprüche auf Ersatz entstandener Spesen im Rahmen der steuerlichen Vorschriften für Zwecke der 
Gesellschaft werden durch diese Bestimmungen nicht berührt. Dem engeren Vorstand obliegt es zu entscheiden, wann und in
welchem Umfang Spesen bei Sitzungen und Tagungen gewährt werden. 

Bei einer Auflösung des Vereins, bei seiner Aufhebung oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vereinsvermögen der
Deutschen Rheuma-Liga zu, die es für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 4 Mitgliedschaft
1. Ordentliches Mitglied kann jeder werden, der einem medizinischen Assistenzberuf angehört und bereit ist, die Ziele der Gesellschaft zu
fördern. Sie werden den einzelnen Sektionen z. B. Deutschland, Polen, Ungarn usw. zugeordnet. Die Sektionen selbst sind  unselbständige Untergliederungen.

2. Berufsverbände der medizinischen Assistenzberufe können Mitglied werden, wenn sie rechtsfähig sind.
3. Natürliche und juristische Personen, die nicht einem medizinischen Assistenzberuf angehören, können fördernde Mitglieder werden,
jedoch sind sie nicht stimmberechtigt.
4. Der Vorstand kann auf Vorschlag Ehrenmitglieder ernennen;  sie sind nicht stimmberechtigt.


§ 5 Aufnahme / Austritt
1. Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt auf schriftlichen Antrag an den Verein. 
2. Über die Aufnahme entscheidet der engere Vorstand mit einfacher Mehrheit. 
3. Der Austritt aus der Gesellschaft kann jederzeit erfolgen, muß jedoch dem Verein schriftlich mitgeteilt werden. Der Beitrag für das laufende Jahr ist noch zu entrichten.
4. Der Ausschluß eines Mitgliedes kann nur nach schriftlich begründetem Antrag eines Mitgliedes an den engeren Vorstand von diesem
entschieden werden.


§ 6 Beiträge
Die Höhe des Beitrages wird vom engeren Vorstand festgelegt, muß jedoch von der Delegiertenversammlung gebilligt werden. Er ist am
Jahresanfang fällig. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 7  Organe
Organe der Gesellschaft sind die Delegiertenversammlung, die Vorstandschaft und der Beirat.

§ 8 Delegiertenversammlung
1. Die ordentliche Delegiertenversammlung soll alljährlich, mindestens aber alle 2 Jahre, wenn möglich in Verbindung mit einer 
Fortbildungstagung stattfinden. Der Delegiertenversammlung ist durch den engeren Vorstand ein Bericht über die Arbeit der Gesellschaft
und ein Kassenbericht zu erstatten. Sie ist vom engeren Vorstand wenigstens 4 Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung
schriftlich einzuberufen.
2. Außerordentliche Delegiertenversammlungen, wenn es im Interesse der Gesellschaft erforderlich ist, oder von einem Zehntel der Mitglieder schriftlich verlangt wird, sind vom engeren Vorstand 4 Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen.
3.  Die Delegiertenversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig. Beschlüsse werden mit
einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Jeder Delegierte hat eine Stimme.  Berufsverbände, die Mitglieder sind, sind durch je einen
bevollmächtigten Vertreter stimmberechtigt. Die Beschlüsse der  Delegiertenversammlung sind vom Schriftführer in einem Protokoll
niederzulegen und von ihm und dem Präsidenten zu unterzeichnen.
4. Beschlüsse nach § 9 Abs. 4 und 7 bedürfen der 2/3 Mehrheit der anwesenden Delegierten.
5. Die Delegiertenversammlung setzt sich aus dem

- engeren Vorstand (§ 10 Abs. 1)
- den Beisitzern (max. 10)
- den Vertretern von Berufsverbänden
- den Delegierten der einzelnen Sektionen

zusammen.

Die Delegierten der Sektionen werden mit einfacher Mehrheit für die Dauer vor 4 Jahren von den Sektionen gewählt. Für den
Delegiertenschlüssel ist die Anzahl der Mitglieder im Wahljahr mit Stichtag 1. 1. maßgebend.
6. Die Zahl der Delegierten wird auf 50 festgelegt. Sie werden gemäß dem d'Hondt'schen System (Höchstzahlverfahren) auf die einzelnen Sektionen verteilt.

§ 9 Aufgaben der Delegiertenversammlung
1. Die Wahl des engeren und erweiterten Vorstandes und der Rechnungsprüfer
2. Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des engeren Vorstandes.
3. Entlastung des engeren und erweiterten Vorstandes. 
4. Beschlußfassung über Satzungsänderungen.
5. Beratung fachlicher Fragen und Fortbildung. 
6. Stellung und Beratung von Anträgen.
7.  Beschluß über die Auflösung der Gesellschaft.

§ 10  Vorstand
1. Der engere Vorstand, der den Vorstand im Sinne des § 26 BGB darstellt, besteht aus 
1.1. dem Präsidenten
1.2. dem Vizepräsidenten 
1.3. dem Schriftführer 

1.4. dem Schatzmeister
2. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
2.1. den Mitgliedern des engeren Vorstandes
2.2. den Beisitzern; sie sind gewählte Vertreter der einzelnen Sektionen.
3. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden für 4 Jahre gewählt; sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt.
4. Die Mitglieder des Vorstandes werden in getrennten Wahlgängen und in geheimer Abstimmung mit einfacher Mehrheit gewählt.

    Wiederwahl ist zulässig.

§ 11 Aufgaben des Vorstandes
1. Der engere Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft. Zu seiner Unterstützung kann er den erweiterten Vorstand und den
    Beirat hinzuziehen. Zwei Mitglieder des engeren Vorstandes sind berechtigt, die Gesellschaft zu vertreten.
2. Der Schriftführer erledigt im Einvernehmen mit dem Präsidenten den Schriftverkehr und die organisatorischen Aufgaben.
3. Dem Schatzmeister obliegt die Verantwortung für die Einnahmen und Ausgaben der Gesellschaft, worüber er dem engeren
     und erweiterten Vorstand und der Delegiertenversammlung Rechnung abzulegen hat. Der Schatzmeister ist gleichzeitig Stellvertreter            des Schriftführers.
4. Die Anzahl der Beisitzer wird vom engeren Vorstand festgelegt; höchstens 10. 
5. Die Beisitzer pflegen den Kontakt zu den jeweiligen Sektionen, Berufsgruppen und Berufsverbänden.
6. Für besondere Aufgaben setzt der engere Vorstand Arbeitskreise und Ausschüsse ein, für die er eine Geschäftsordnung erläßt.
7. Formale und redaktionelle Satzungsänderungen. Die Vorstandschaft ist berechtigt, Satzungsänderungen, die von  Aufsichts-.                           Gerichts- und Finanzbehörden aus  formalen Gründen verlangt werden, von sich aus vorzunehmen. Das gilt auch für redaktionelle                 Änderungen und Ergänzungen. Die Vorstandschaft muß dies der nächsten Delegiertenversammlung mitteilen.

§ 12 Beirat
1. Der Beirat hat die Aufgabe, die Vorstandschaft zu beraten und den Verein in der Öffentlichkeit zu unterstützen. Ihm gehören                           Personen an, die den Anliegen des Vereins besonders verbunden sind.
2. Die Mitglieder des Beirats werden vom engeren Vorstand für die Dauer von 4 Jahren bestellt. Sie müssen nicht Mitglieder                                 der Gesellschaft sein.
3. Der Beirat soll sich nach Bedarf, wenn möglich jährlich einmal, versammeln. Der Präsident oder ein Mitglied des engeren Vorstandes
    beruft die Beiratssitzungen ein und leitet sie als nicht stimmberechtigter Vorsitzender.

Nürnberg, den 26. März 1992 Amtsgericht Registergericht